Techniker Chemie

In Deutschland gibt es viele Unternehmen die im Bereich Chemie tätig sind. Die Chemie ist eine der Schlüsselindustrien bei uns. In Forschung und Produktion ist man immer auf der Suche nach hochqualifiziertem Fachpersonal. Das Tätigkeitsfeld des Chemietechnikers ist sehr breit gefächert. Damit man auch in diesem Bereich den steigenden Anforderungen gerecht wird, muss man sich stets weiterbilden. Jeder der in der Chemiebranche arbeitet und sich weiter bilden möchte, kann sich aus einer Vielzahl von Bildungsangeboten das passende aussuchen. Das Institut für Lernsysteme bietet unter anderem den Fernlehrgang „staatlich geprüfte/r Chemietechniker/in“ an.

Für die Teilnahme an dem Fernlehrgang muss man allerdings ein paar Anforderungen erfüllen. Man muss einen Berufsschulabschluss, eine fachlich geeignete Berufsausbildung und mindestens ein Jahr Berufspraxis nachweisen können. Es gibt keinen festgelegten Starttermin für den Fernlehrgang, daher kann jeder damit anfangen, wann er will. Um zu schauen, ob man auch die richtige Wahl getroffen hat, kann man den Lehrgang 4 Wochen kostenlos testen. Die Regelstudienzeit beträgt 42 Monate. Man sollte sich im Durchschnitt 15 Stunden in der Woche zum Lernen freihalten. Da manche Menschen nicht so viel Zeit zur Verfügung haben, kann es durchaus vorkommen, dass man mit der Regelstudienzeit nicht auskommt. In diesem Fall kann man die Studienzeit kostenlos 24 Monate verlängern. Das benötigte Studienmaterial wird den Teilnehmern mit der Post ins Haus geschickt. Die Kosten sind schon durch die Studiengebühr abgedeckt. Das besteht aus 150 Studienheften, Gesetzestexte sowie Audio-und Video-CDs. Als zusätzliches Arbeitsgerät benötigt man noch einen Multimedia-PC mit MS Office Professional 2010 und einen Internetzugang. Man erhält noch einen Zugang zum Online-Studienzentrum, welches man für die Dauer des Fernlehrgangs nutzen kann. Das Online-Studienzentrum bietet nicht nur eine Fülle an Fachlektüre die man einsehen kann, sondern auch Möglichkeiten zum Austausch untereinander mittels Chaträumen und Foren.

Im Laufe des Fernlehrganges hat man die Gelegenheit, an verschiedenen Seminaren teilzunehmen. Zunächst gibt es ein Grundlagenseminar für die Dauer von einer Woche. Danach folgen noch 3 zweiwöchige Fachseminare, wobei eine Woche Laborpraktikum inklusive ist. Für Prüfungszulassung am Ende des Fernkurses muss man auf jeden Fall an den Seminaren teilgenommen haben. Die Kosten für die Seminare sind schon in den Studiengebühren enthalten.

Im Laufe des Fernlehrganges arbeiten sich die Teilnehmer durch eine ganze von Lernfeldern. Neben den Standartfächern wie Deutsch, Englisch und Mathematik gibt es noch Wirtschafts- und Sozialkunde, Betriebspsychologie, Informationstechnik, Projektmanagement und Berufs- und Arbeitspädagogik. Da man ja zum Chemietechniker ausgebildet wird, dürfen verschiedene Bereiche der Chemie natürlich nicht zu kurz kommen. Zunächst befasst man sich mit der allgemeinen und der anorganischen Chemie. Weitere Chemie-Lernfelder sind unteranderem technische Chemie, organische Chemie und die analytische Chemie.

Wenn alle Übungsaufgaben erfolgreich durchgearbeitet wurden und auch die Seminare erfolgreich verlaufen sind, kann man sich zur Abschlussprüfung anmelden. Wenn diese auch erfolgreich war, erhält man das Abschlusszertifikat „geprüfte/r Chemietechniker/in“. Nun hat man das nötige Rüstzeug in der Hand um in einem interessanten Aufgabenbereich zu arbeiten.